Warum Technologie?

“Customer Relationship Management ist keine Technologie, sondern Unternehmensstrategie” behauptet das Börsenblatt und behauptet, CRM-Lösungen seien zu technik-fokussiert. Wir widersprechen.

Mit dem Duden haben wir die Ethymologie des Wortes “Technik” einmal genauer beleuchtet: Technologie ist die ...“Wissenschaft von der Umwandlung von Roh- und Werkstoffen in fertige Produkte und Gebrauchsartikel, indem naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse angewendet werden”.

Technik und Strategie sind für uns keine zwei verschiedenen Paar Schuhe. Technik ist unsere Strategie. Und sie ist bei Weitem nicht die Schlechteste.

Der Mensch ist ein Wesen, das Technik benutzt, ja das komplett ohne Technologie gar nicht überleben kann. Schon unsere Vorfahren waren hochtechnologisch unterwegs: in Zeiten von Jägern und Sammlern waren es Waffen, die es uns erlaubten, uns gegen große Tiere zu verteidigen, und sie ab und zu auch zu essen. Die körperliche Ausstattung des Menschen gegenüber anderen Raubtieren ist eher dürftig: wir laufen nicht besonders schnell, sind nicht besonders stark. Unsere Stärke liegt von Anfang an nur in darin, Werkzeuge (business-slang: Tools) zu erfinden und zu beherrschen. Ökonomisch gesprochen teilten sich das Monopol im Dorf vermutlich die Waffen- und Küchengerätehersteller. Die Nachfrage ist groß, wenn es ums Überleben geht. Und wer das beste Werkzeug hat, überlebt natürlich.

In Game of Thrones sagt Tyrion Lannister auf die Frage, warum er ständig Bücher lese: “Ein Verstand braucht Bücher, wie ein Schwert den Schleifstein.” Tyrion investiert in sein intellektuelles Kapital, und zwar in Zeiten, in denen es angesichts immer neu geschmiedeter politischer Intrigen die größte Nachfrage an gewieften Strategisten gibt. Tyrions Verstand ist sehr gefragt. Und er überlebt Game of Thrones - hey, wenn das keine Leistung ist!

Bei uns geht es jedoch nicht um Leben und Tod. Es geht darum, wie du am besten wirtschaftest mit der Zeit und Energie, die du hast, um am Ende, naja, nicht zu überleben, aber doch in Gewisser Weise viel zu gewinnen. Zeit und Energie sind deine wichtigsten persönlichen Ressourcen, die aber leider dasselbe Problem haben, wie alle Ressourcen auf der Welt - dass sie endlich sind. Und natürlich sind die Ressourcen deiner Mitarbeiter, die "Human Ressources", ebenso endlich. Natürlich wollen du und deine Mitarbeiter nicht eure gesamte Energie auf den Job verwenden, sondern auch noch eine Art Leben nebenbei haben, um stolz die Füße hochlegen und auch ein bisschen was von der Kohle ausgeben zu können, die ihr euch wohlverdient habt. Aber du willst ja gleichzeitig auch, dass dein Unternehmen wächst - wie also hausalten? Schließt sich beides aus?

Technik soll uns Arbeit abnehmen, nicht zusätzliche Arbeit aufbürden. Menschen haben Technik erfunden, um sich das Leben leichter zu machen. Warum selbst mit der Harke durch den Acker pflügen, wenn man eine Technik erfindet, die dasselbe in noch kürzerer Zeit und in noch besserer Qualität schafft und noch dazu unsere Rücken, Geduld und Nerven schont, und man stattdessen die Zeit für Dinge hat, die Maschinen nicht erledigen können? Zum Beispiel kreativ sein.

Gerade bei kleinen Unternehmen ist es ja so, dass das Wachstum vom Mitarbeiterzuwachs entkoppelt werden soll. Aber auch große Unternehmen sollten sich die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, Zeit und Geld an Tätigkeiten zu verschwenden, die ohne Weiteres automatisierbar wären?

Hier kommt Salesforce ins Spiel. Und vor allem natürlich: dein ganz persönliches Salesforce, angepasst genau auf die Bedürfnisse deines Unternehmens und die deiner Mitarbeiter. Das heißt, am Ende profitiert wirklich jeder.

Die größten Zeitfresser sind komplizierte Anwendungen, die noch dazu nicht aufeinander optimiert sind. Man verbringt viel Zeit mit der Umwandlung von Dokumentformaten, dem Zusammensuchen relevanter Daten, dem Antworten auf E-Mails - Zeit, die man auch in intensiveren Kontakt mit Kunden stecken könnte! Zeit, die man auf kreative neue Lösungen verwenden könnte! Zeit, die man produktiver nutzen könnte.

Wer denkt über Technik nach? Wem soll Technik dienen, wenn nicht dem Menschen? Warum sollte es umgekehrt sein, warum sollten wir der Technik dienen?

Warum also sollten wir uns mit halben Lösungen begnügen, wenn wir doch Ganze brauchen, um unser Ding voranzutreiben. Wir wollen 100% Effizienz, warum also Kompromisse machen, nur, weil man es schon immer so gemacht hat?

Das Gute an Salesforce ist, dass es größtenteils selbsterklärend und intuitiv ist. Das ist auch das zutiefst befriedigende an dieser Lösung. Oft passen sich Firmen und ihre Mitarbeiter an CRM-Systeme an, und beugen sich der oftmals unlogischen und viel zu umständlichen Struktur. Vieles muss trotz CRM immer noch in andere Programme ausgelagert werden, weil es nicht integriert werden kann. Warum also nicht alles in einem einzigen System?

Salesforce ist als CRM-System besonders flexibel, was wir uns zunutze machen. Unsere hauseigenen Tools sind die Cloudworx.components, sowie bald auch, unsere Cloudworx.packages. Mit ihnen ist ein Maximum an Simplizität und Effizienz kombiniert. Individuelle Lösungen, die es so am Markt noch nicht gibt, haben wir uns zur Aufgabe gemacht.

Technik soll, unserer Meinung nach, die Arbeit vereinfachen, und nicht unnötig verkomplizieren - die Technik soll uns dienen und nicht umgekehrt! Sie soll dafür sorgen, dass wir unseren Job besser machen können, und uns nicht noch zusätzliche Aufgaben aufhalsen, weil das System nicht mit der Struktur der Unternehmensprozesse übereinstimmt.

Bei der Anpassung von Technik an den Menschen sind schon so mancherlei Umwege gegangen worden. Noch in der Industrialisierung und zunehmenden Maschinisierung Ende des 19. Jahrhunderts waren die klugen Geister der Zeit davon überzeugt, dass bald alles von Maschinen erledigt werden könnte und fürchteten eine Massenarbeitslosigkeit. Ähnliche Gedanken ergeben sich jetzt auch mit der Digitalisierung. Richard David Precht sagt, dass alles, was theoretisch algorythmisierbar ist, auch automatisierbar ist. Welche Jobs werden übrigbleiben? Welche Jobs werden überflüssig?

Unserer wird es auf jeden Fall, wenn wir unsere größenwahnsinnige Vision erst einmal verwirklicht haben: nämlich sämtliche Unternehmen, von der kleinen Bäckerei um die Ecke bis zum internationalen Großkonzern, zu digitalisieren, zu optimieren. Denn für uns geht beides Hand in Hand. Digitalisierung und Optimierung bedingt sich gegenseitig, und wir haben uns beides zur Aufgabe gemacht. Das Projekt der Digitalisierung ist aber so groß, dass es gut möglich ist, dass wir noch bis zu unserer Rente damit beschäftigt sind. Und wenn nicht – umso besser!

Wie bei der Industrialisierung werden viele Jobs wegfallen, aber auch genau so viele neue entstehen. Die Arbeitswelt ist dynamisch, und wir sollten es ebenso sein. Was genau Neues entstehen wird, kann vielleicht niemand vorhersehen, nicht einmal ein Elon Musk. Sicher ist aber, dass Neues entstehen wird.

Denn der Wandel findet bereits statt. Und wir sind mittendrin.

Die Autorin

Tabatha Portejoie

Social Media und HR

Neben ihrem Studium der Philosophie ist Tabatha verantwortlich für die Bereiche HR, Social Media Marketing und der Betreuung unseres Web-Ratgebers zu Salesforce-Themen. Ihre Leidenschaft gilt privat dem Schreiben, dem Lesen und der Kunst.